Existenzgründung Steuerberater

Das Steuerrecht befindet sich in einem eingenständigen Rechtsgebiet. Es umfasst sämtliche Rechtsnormen, welche das Steuerwesen der BRD regulieren. Es wird unterschieden zwischen dem allgemeinem Steuerrecht wie auch dem speziellem Steuerrecht. Das allgemeine Steuerrecht beinhaltet Rechtsgebiete wie: das Bewertungsgesetz, die Abgabeordnung, die Finanzgerichtsordnung sowie dem Finanzverwaltungsgesetz. Das besondere Steuerrecht setzt sich aus den Einzelsteuergesetzen zusammen, wie bspw.: das Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz. Das Steuergesetz der Bundesrepublik Deutschland wird anhand dieser, auf dem Grundgesetz basierende, Ideen geprägt: die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, das Sozialstaatsprinzip, das Nettoprinzip, die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Durch die geldlichen Konsequenzen auf den Bürger sind Steuern und die Steuergesetzgebung ein dauerhafter politischer Streitpunkt und einer Menge Kritik überlassen. Die Kritikpunkte sind schon lange die Komplexität des Steuerrechts und die angeblichen Umgehungsmöglichkeiten., Unter Vermögensnachfolge wird weitaus mehr verstanden als nur das Übergehen von Vermögen. Es geht vor allem darum, in wie weit Kapital zu Lebzeiten des Schenkers oder erst im Todeszeitpunkt des Erblassers übergehen soll wie auch welche steuerlichen Folgen hierbei ausgelöst werden. Es können z. B. bei größeren Vermögen bestimmte Vermögensteile binnen der Familie im Vorfeld während der Lebenszeit des Schenkers Kapital den genannten Menschen übermittelt und die entsprechenden Freibeträge ausgenutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann an diesem Punkt hierzu nicht mehr fällig werden. Welche Person seine Vermögensnachfolge bei seinem Tode durch letztwilliger Verfügung – schriftlich oder notariell – steuern möchte, sollte wissen, dass das Erbschaftsteuerrecht nicht notwendigerweise dem Zivilrecht folgt sowie dass der gesetzliche Güterstand erhebliche Gestaltungsspielräume bereitstellt., Bei der Betriebsprüfung (auch Außenprüfung genannt) geht es darum, Sachverhalte zu identifizieren, welche zu endgültigen Steuervergütungen, Steuerausfällen oder Steuererstattungen kommen kann. Das Recht zu der Außenprüfung erhält das Finanzamt über die Betriebsprüfungsordnung 2000 und die Abgabenordnung. Generell kann das Finanzamt die Betriebsprüfung jederzeit vornehmen, allerdings sollte Ihnen zu diesem Zweck im Vorhinein Zeit vorgegeben werden beziehungsweise das Finanzamt sollte sich bei Ihnen ankündigen. Gemäß der gesetzlichen Grundlagen sollte für die Visite ein angemessener Zeitpunkt ausgesucht werden. Das heißt, dass der Inspektor sich keineswegs heute ankündigen und am folgenden Tag vor Ihrer Wohnungstür stehen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei großen Betrieben von 4 Wochen sowie in allen anderen Fällen von 2 Wochen Bekanntgabefrist., Wer schließlich aufrichtig sein sowie reinen Tisch machen will, muss dem Finanzamt klare Daten vorzeigen. Der Hinweis auf potentielle Bankkonten in der Schweiz genügt nicht aus. Personen die Steuern hinterziehen müssen alle Einkünfte ausführlich ermitteln ebenso wie für jedes hinterzogene Jahr eine Einkommensteuererklärung anfertigen. Wenn die Handlung dem Finanzamt bis jetzt nicht bekannt ist, führt es ein Ermittlungsverfahren durch. Sofern die Tat bereits ans Licht kam, dann ist eine Selbstanzeige ausgeschlossen, diese Anzeige wird das Finanzamt dann schon schon lange getätigt haben. Der Schwarzgeldbesitzer muss dem Finanzamt größtenteils innerhalb einer Monatsfrist die hinterzogenen Steuern plus 6% Zins pro Jahr nachreichen. Welche Person dies keinesfalls schafft, sollte mit dem Strafverfahren sowie weiteren Kosten rechnen., In Deutschland werden Steuern vom Bund, den Ländern und den Gemeinden erhoben. Die wesentlichsten Steuern, welche gezahlt werden müssen, sind die Einkommensteuern, Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Schenkung- ebenso wie Erbschaftsteuer und die Grundsteuer. Außerdem sollen Gebühren gezahlt werden, wie z. B. für die Rentenversicherung, Krankenversicherung oder die Arbeitslosenversicherung. Jedoch unterliegt nicht jede Gesellschaft oder Person dem deutschen Steuerrecht. Das deutsche Steuerrecht differenziert zwischen 2 Personen (natürliche und juristische Personen), welche in Deutschland ansässig sind bzw. ihren Standort haben und Personen, die nicht wirklich einen Wohnsitz in der BRD haben. Eine natürliche Person wird als Steuerinländerin bezeichnet, für den Fall, dass sie ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Eine Staatszugehörigkeit ist an diesem Punkt keinesfalls relevant. Die Gesellschaft oder Person, welche in keinster Weise die Geschäftsleitung noch ihren Wohnsitz in der BRD hat, wird als Steuerausländerin betitelt., Das Steuerstrafrecht beschäftigt sich mit Verstößen gegen das Steuerrecht. Dies inkludiert gerade die Steuerhinterziehung. Für den Fall, dass ein Verstoß gegen das Steuerrecht herauskommt, drohen hohe Geld- wie auch Freiheitsstrafen. Wie hoch die Strafmaßnahme ist, ist unter anderem abhängig von der Schwere des Deliktes. Bei der Steuerhinterziehung bis 50.000 Euro erhält man eine Geldstrafe. Ab 50.000 Euro muss man mit einer Gefängnisstrafe, welche auch auf Bewährung ausgesetzt werden kann wie auch ggf. mit einer weiteren Geldstrafe rechnen. Ab 100.000€ bekommt man die selbe Strafart wie bei ab 50.000 Euro zu spüren, allerdings ist die Geld,- und/oder Freiheitsstrafen um einiges schmerzhafter. Bei einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es ebenso zu einer Freiheitsstrafe, die allerdings meistens nicht auf Bewährung abgesessen wird. Ebenso an diesem Punkt kann ggf. eine weitere Geldbuße dazukommen. Abgesehen von müssen die nichtgezahlten Steuern beglichen werden. Nach fünf Jahren verjährt die Steuerhinterziehung, im Zuge der neuen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verjährt jene erst nach zehn Jahren.%KEYWORD-URL%

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