Beste Steuerberater

Das Steuerstrafrecht beschäftigt sich mit Delikten gegen das Steuerrecht. Dies inkludiert speziell die Steuerhinterziehung. Falls ein Delikt gegen das Steuerrecht ans Licht kommt, drohen hohe Freiheits- sowie Geldbußen. Wie extrem die Bestrafung ist, hängt unter anderem von der Schwere des Deliktes ab. Bei der Steuerhinterziehung bis 50.000 Euro erhält man eine Geldbuße. Ab 50.000€ muss man mit einem Freiheitsentzug, der ebenfalls auf Bewährung ausgesetzt werden kann sowie voraussichtlich von einer weiteren Geldstrafe ausgehen. Ab 100.000€ erhält man die gleiche Strafart zu spüren, jedoch wäre die Freiheits- sowie Geldstrafen um einiges höher. Im Zuge einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es ebenfalls zu einem Freiheitsentzug, welcher allerdings in der Regel nicht auf Bewährung ausgesetzt wird. Ebenso in diesem Fall kann ggf. eine zusätzliche Geldstrafe dazukommen. Darüber hinaus müssen die nichtgezahlten Gelder beglichen werden. Nach 5 Jahren verjährt die Hinterziehung von Steuern, im Rahmen der aktuellen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verweht jene erst nach zehn Jahren., Ein bestimmter Beamter von dem Finanzamt München war Boris Becker eine gute Zeit auf der Fährte ebenso wie trug Unmengen von Beweismaterial zusammen, welches auch von Hausdurchsuchungen sichergestellt werden konnte. Das Beweismaterial – quasi ein Auto voll, hieß es – setzte der Fahnder wie ein Puzzle zusammen. Dies war eine langjährige wie auch anstregende Arbeit. In der 46 Seiten umfangreichen Klageschrift sind die Anschuldigungen aufgelistet, letztendlich ist ausschließlich Aufschlussreich wo Boris Beckers Wohnort zwischen 1991 und 1993 wirklich war. Im Vorfeld des Vorgangs war immer über einen „Deal“ der Verfahrensbeteiligten spekuliert worden, nachdem Becker bei der Nachzahlung von Steuern ebenso wie einer Bekenntnis sich ein langwieriges Gerichtsverfahren ersparen ebenso wie mit einer Bewährungsstrafe von höchstens zwei Jahren davonkommen konnte., Bei der Betriebsprüfung (auch Außenprüfung genannt) geht es darum, Sachverhalte zu entdecken, welche zu unwiderruflichen Steuererstattungen, Steuerausfällen oder Steuervergütungen führen können. Die Befugnis zur Betriebsprüfung erhält das Finanzamt durch die Betriebsprüfungsordnung 2000 sowie die Abgabenordnung. Grundsätzlich kann das Finanzamt die Betriebsprüfung jederzeit vornehmen, allerdings muss Ihnen dafür im Vorfeld Zeit gegeben werden bzw. das Finanzamt muss sich bei Ihnen anmelden. Entsprechend der staatlich festgelegten Grundlagen muss für die Visite ein geeigneter Zeitpunkt gewählt werden. Dies heißt, dass der Inspektor sich keineswegs auf einem Montag anmelden und am Dienstag bei Ihnen auftauchen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei Großbetrieben von vier Wochen wie auch in allen anderen Fällen von 2 Wochen Bekanntgabefrist., Arbeitshandlungen, bei denen Geld heraus springt, welches versteuert werden müsste, allerdings trotzdem nicht versteuert wird, nennt man „Schwarzarbeit“. Das damit entstehende Geld wird umgangssprachlich als „Schwarzgeld“ betitelt. Diese Einnahmen werden in der Regel in der unternehmerischen oder freiberuflichen Arbeit erhalten. Auch Vermögenswerte, deren Zinsen nicht versteuert werden, sind unter der Bezeichnung Schwarzgeld vertraut. Schwarzarbeit und das Besitzen seitens Schwarzgeld ist ein Verbrechen und kann sehr hohe Geld,- und/oder Freiheitsstrafen hervorrufen. Unzählige Besitzer von Schwarzgeld legen ihr Geld daher im Ausland an, vor allem in der Schweiz, weil sie somit das Geld in schweizer Banken verbergen können wie auch dadurch keine Steuern an das deutsche Finanzamt abgteben müssen., In Deutschland werden Steuern vom Bund, den Ländern und den Gemeinden erhoben. Die bedeutensten Steuern, die zu zahlen sind, sind die Einkommensteuern, die Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Schenkung- wie auch Erbschaftsteuer und die Grundsteuer. Außerdem sollen Abgaben gezahlt werden, wie beispielsweise für die Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung oder die Rentenversicherung. Allerdings unterliegt keineswegs jede Person oder Gesellschaft dem Steuerrecht. Das Steuerrecht in Deutschland differenziert zwischen 2 Personen (natürliche und juristische Personen), welche in der Bundesrepublik Deutschland ansässig sind beziehungsweise ihren Sitz haben (Steuerinländer) und Personen, die nicht wirklich einen Wohnsitz in der BRD haben. Eine naturgemäße Person ist eine Steuerinländerin, für den Fall, dass sie ihren Wohnsitz in Deutschland hat. Die Staatsbürgerschaft ist an diesem Punkt keineswegs bedeutent. Eine Gesellschaft oder Person, die in keinster Weise die Geschäftsführung noch ihren Wohnort in Deutschland hat, ist eine Steuerausländerin., Zahlreiche Deutsche probieren gewisse Einnahmen zu verheimlichen um deren Steuern keinesfalls abgeben zu müssen. Steuern werden ebenso von zahlreichen Prominenten hinterzogenUli Hoeneß. In dem Jahre 2013 kam heraus, dass dieser 3,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen hat. Als Hoeneß bereits gewarnt worden war, dass das Magazin „stern“ Angaben bezüglich seiner Steuerhinterziehung verfüge, erstattete er Selbstanzeige, mit der Erwartung dadurch eine sanftere Strafmaßnahme zu erhalten. Allerdings gestand Uli Hoeneß 2014, dass er 18,5 Millionen Euro an Steuern umgangen ist. Fortlaufend kamen weitere Vermutungen herauf, dasssich Uli Hoeneß bereits 27,5 Millionen Euro Steuern eingespart haben soll. Im März 2014 wird Hoeneß von dem Landgericht München wegen Steuerhinterziehung schuldig gesprochen. Er wurde zu einer Gefängnisstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt.